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Prösen

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Prösen wurde 1140 erstmals erwähnt.

Der Ortsteil liegt im Gebiet der Großen Röder, am linken Ufer des Grödel-Elsterwerdaer Floßkanals und zwischen den beiden Eisenbahnstrecken Elsterwerda-Riesa und Berlin-Dresden.

Die evangelische Kirche steht an zentraler Stelle auf dem Dorfanger. Seit etwa 1320 gibt es sie in Form einer Kapelle. Der Taufstein ist spätgotisch und wurde vom Gutsherrn Pflug aus Frauenhain gestiftet. Die Kirche wurde mehrmals umgebaut. Seit 1751 steht sie in ihrer jetzigen Form im einfachen Barockstil.

Das alte Prösen lässt noch die Form eines wendischen Rundlings erkennen. In dessen Mitte befindet sich der Pfuhl, der im Falle einer Belagerung das nötige Wasser für das Vieh oder zum Feuerlöschen lieferte. 2001 wurde das Pfuhlgelände umgestaltet und an seine früheren Maße angepasst.

Eine historisch interessante Anlage ist die rekonstruierte Schleuse am Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal. Er verbindet die Schwarze Elster in Elsterwerda mit der Elbe in Grödel und diente als Transportweg für das Brennholz nach Dresden und zur Porzellanmanufaktur in Meissen.Im Zentrum Prösens steht das Rathaus mit Sitz der Gemeindeverwaltung.

Prösen besitzt eine Verlässliche Halbtagesgrundschule und eine Aktive Entwicklungsschule als Oberschule in privater Trägerschaft. Träger ist der Förderverein für die Schulen in Prösen. Die gut ausgestattete Bibliothek befindet sich in unmittelbarer Nähe der beiden Schulen und wird von den Schülern oft und gern genutzt.

Mehrere Handwerks- und Gewerbebetriebe unterschiedlichster Branchen haben sich bereits im Gewerbegebiet und im Mischgebiet "Am Fuchsberg" angesiedelt.

Einwohner: 1.897 (Mai 2013)

 

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